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Ministrieren in Zeiten der Corona-Krise

eine Handreichung

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Du bist wertvoll!

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Werkstattwochenende 2/2020 - entfällt leider

Anmeldung für November 2020 bereits möglich

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Versicherungen für Minis

Überblick über die diözesanen Sammelversicherungen

Minis von A bis Z

Auf dieser Seite erweitern wir ständig das Wissen rund um Minis in unserer Diözese. Die einzelnen Stichwörter sind alphabetisch sortiert. Dir fehlt hier ein wichtiger Punkt? Dann melde dich gern bei uns an der Fachstelle. Wir beantworten dir deine Frage und ergänzen sie hier. 

A - Aufnahmegottesdienste

In vielen Gemeinden und Seelsorgeeinheiten gibt es die schöne Tradition, dass neue Minis im Rahmen eines Aufnahmegottesdienstes in ihren neuen Dienst aufgenommen werden. Ideen zur Gestaltung eines solchen Aufnahmegottesdienstes gibt es in unserer Mini-Mappe "Neue Minis" sowie auf dem mini-square unter dem Stichwort "Neue Minis". 

D - Datenschutz

Mitte Mai 2018 trat die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und das kirchliche Datenschutzgesetz (KDG) in Kraft. Diese Gesetze gelten natürlich auch für die Miniarbeit. Ihr Grundanliegen ist der besonderer Schutz personenbezogener Daten. Wir stellen euch hier zwei Formulare zur Verfügung. Dabei erheben wir trotz sorgfältiger Prüfung keinen Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Ihr könnt diese Vorlage auf eure Bedürfnisse anpassen.

 

Weitere Infos zu diesem Thema sind zu finden unter:

D - Dekanatsversammlung der Oberminis

In fast allen Dekanaten (oder Bezirken, wenn die Dekanate zu groß sind) gibt es eine Dekanatsversammlung, zu der sich die Oberminis der Gemeinden regelmäßig treffen. Von Dekanat zu Dekanat unterscheidet sich der Name dieser Versammlung und die Regelmäßigkeit der Treffen, in manchen Dekanaten kommen zudem nicht nur Oberminis, sondern auch ältere Minis aus den Gemeinden zu den Dekanatsversammlungen. Wenn du Obermini bist und bisher noch keine EInladung zu einer Dekanatsversammlung bekommen hast, dann wende dich am besten an dein Jugendreferat

D - Diözesanversammlung (DiV)

Die Vertreter*innen der Minis aus den Dekanaten unserer Diözese treffen sich in der Regel zwei Mal jährlich zur Diözesanversammlung. Ein Wochenende lang stehen der Austausch untereinander, Informationen für die Miniarbeit und ein Studienteil zu einem aktuellen Thema für die 60 bis 80 teilnehmenden Minis im Mittelpunkt. Eingeladen sind dazu alle Deka- oder BezirksOmis sowie Mitglieder der Arbeitskreise und Projektgruppen. Geleitet wird die DiV von den DiOmis, unterstützt durch die Fachstelle. Weitere Infos

G - Gemeinschaft

Die Gemeinschaft, die ihr als Ministrantengruppe in der Gemeinde, auf Dekanats- oder Diözesanebene bildet, ist einer der drei Eckpfeiler in der Minipastoral unserer Diözese. Das bedeutet: In der Ministrantenarbeit soll jeder die Erfahrung machen können, wie es ist, einer Gruppe anzugehören, Verantwortung in einer solchen Gruppe zu übernehmen, sich selbst zu organisieren und Konflikte zu lösen. In dieser Gemeinschaft erlebt und gestaltet ihr Kirche! 

Die beiden anderen Eckpfeiler sind: Liturgie und Persönlichkeit. 

G - Gruppenstunde

Eine Gruppenstunde oder Ministunde ist Treffpunkt und Austauschrunde der MinistrantInnen. Die Form unterscheidet sich von Gemeinde zu Gemeinde. Was sich in jedem Fall empfiehlt, sind regelmäßige Treffen, bei denen alle oder nur kleine Teilgruppen der Minis (z. B. nach Alter getrennt) zusammenkommen. Wichtigster Inhalt der Gruppenstunden ist der Spaß, damit die Gruppe über den Altardienst hinaus zusammenfindet. Bei der Gestaltung der Treffen orientiert ihr euch am besten am Alter der Minis. Bei altersgemischten Gruppen sollte für jede Altersstufe etwas dabei sein. Gut ist, wenn das Programm gemeinschaftsfördernd ist. Ihr könnt sowohl Themen rund ums Ministrieren und Kirche nehmen (vor allem auf spielerische Weise kann man hier viel machen), aber auch Gruppenspiele, quatschen oder basteln. Ideen für eure Gruppenstunde findet ihr zum Beispiel auf dem mini-square.

J - Jugendausschuss des KGR

Im Jugendausschuss des seid ihr als eine Jugendgruppe der Gemeinde Mitglied. Der Jugendausschuss ist meistens mit vielen Jugendlichen aus den verschiedenen Jugendgruppierungen besetzt und mit einem oder mehreren Mitgliedern aus dem KGR. Dort werden Aktionen und Angebote mit anderen Jugendgruppierungen abgestimmt und der Austausch aller Jugendlichen der Gemeinde gefördert. Nützt die Absprache- und Infomöglichkeiten, die sich da für euch bieten.

L - Liturgie

Ein Eckpfeiler jeder Minipastoral in unserer Diözese ist die Liturgie. Das bedeutet euer konkretes Tun und praktisches Helfen im Gottesdienst, aber ebenso auch die Hinführung und Erschließung. In der Liturgie feiern wir die Gegenwart Gottes. Ihr Minis bereichert diese Feier durch euer Mitfeiern und euren Dienst. Ziel einer guten Ministrant*innenarbeit soll daher sein, dass ihr euren Platz in der Liturgie kennt, versteht und selbst gestalten könnt.

Darüber hinaus sind Gemeinschaft und Persönlichkeit die beiden weiteren Pfeiler unserer Minipastoral. 

L - Liturgieausschuss des KGR

Als Minis habt ihr eine wichtige Aufgabe in der Liturgie. Um euch mit den andern aktiv Beteiligten abzustimmen, gehört euch (mindestens) ein Platz im Liturgieausschuss. Nützt ihn! Es ist wichtig, dass ihr wisst, was zum Beispiel die Gottesdienst-Leiter von euch erwarten, aber genauso wichtig, dass ihr ihnen sagt, was für euch den Dienst leichter oder schwieriger macht. 

M - mini-square

Der mini-square ist eine Datenbank, in der du Ideen für Gruppenstunden, Gottesdienste und  viele andere Gelegenheiten in der Miniarbeit findest.

M - MINIcard

Den neuen Miniausweis gibt es im Format einer Scheckkarte. Bestellt werden kann er auf der eigens dafür eingerichteten Homepage. Dort gibt es ihn allein oder im Set zusammen mit der Broschüre MINIplus und der Plakette. Er kann Minis in einer fremden Gemeinde als Minis ausweisen und ist darüber hinaus in erster Linie identitätsstiftend. 

M - Ministrant*innenwallfahrt nach Rom

Tausende von Minis aus Deutschland und der ganzen Welte treffen sich etwa (!) alle 4 bis 5 Jahre zur großen internationalen Miniwallfahrt in Rom. Organisiert wird diese vom internationalen Ministrantenbund, dem CIM. Dieser entscheidet über Datum, Motto und gemeinsame Veranstaltungen wie der großen Papstaudienz auf dem Petersplatz. Die letzte Romwallfahrt fand 2018 unter dem Motto "Suche Frieden und jage ihm nach!" statt. Die nächste Romwallfahrt ist geplant für den Sommer 2023 - allerdings kann sich dieses Datum noch einmal verschieben, da der Weltjugendtag aufgrund der Corona-Pandemie von 2022 auf 2023 verschoben wurde. 

N - Nachwuchs

Damit ihr nicht irgendwann ohne Minis dasteht, weil sich ein „Loch“ gebildet hat, solltet ihr euch immer rechtzeitig um Nachwuchs bemühen. Meist wird bei den Erstkommunionkindern geworben. Seid auch offen für alle, die später noch einsteigen wollen. Und natürlich für alle, die durch irgendetwas gehandicapt sind. Es gibt viele Minis mit einer Behinderung, die ihren Dienst mit Begeisterung verrichten, auch wenn manches schwieriger ist.

Das gilt auch für eure eigene Aufgabe: Ihr als OberministrantInnen könnt für die Miniarbeit und die Leitungsfunktionen werben. Gebt euer eigenes Wissen weiter und animiert Jüngere zur Ausbildung als GruppenleiterInnen. 

O - Obermini

Wir empfehlen euch, dass ihr für eure Minileiterrunde mindestens eine*n Oberministrant*in und eine*n Stellvertreter*in wählt. Eine andere Möglichkeit ist ein Team aus Oberminis, in dem mehrere ältere Minis engagiert sind. Im besten Fall sind diese paritätisch besetzt, d. mit männlichen und weiblichen Oberminis.

Alle Minis einer Gemeinde können in bestimmten Abständen, zum Beispiel alle zwei Jahre, ihre Oberminis wählen. Vorschläge für neue Oberminis können von allen Minis bis zu einem vorher festgelegten Termin eingereicht werden. Vorschlagen und wählen könnt ihr alle MinistrantInnen, die das in eurer Gemeinde festgelegte Mindestalter haben (z. B. 16 Jahre). Für die Wahl der Oberminis und ihrer StellvertreterInnen ist keine spezielle Wahlordnung nötig, die demokratischen Wahlgrundsätzen „frei, gleich, geheim, allgemein und unmittelbar“ gelten auch hier. Alle MinistrantInnen der Gemeinde sind wahlberechtigt. 

P - Persönlichkeit

Persönlichkeit ist einer der Eckpfeiler jeder Minipastoral in unserer Diözese: jeder einzelne Mini als einzigartige Person, mit den je eigenen Fähigkeiten und Begabungen, aber auch mit den Schwächen und Fragen. Deshalb muss sich jede Ministrantenarbeit auch an diesen Einzelpersonen ausrichten. Sie soll dabei helfen, die eigene Berufung als Christ zu erkennen und die je eigenen Talente zu entdecken und richtig einzusetzen. Denn: Du bist einmalig. Und alle anderen Minis auch.

Neben Persönlichkeit sind die beiden anderen Eckpfeiler der Minipastoral die Liturgie und die Gemeinschaft. 

P - Proben

Minis üben ihren liturgischen Dienst bekanntlich in vielen unterschiedlichen Gottesdienstformen aus, wobei alle Minis in alle Formen eingeführt werden sollten. Proben sind gerade für neue Minis sehr wichtig. Sie brauchen vor dem ersten Ministrieren mehrere spezielle Proben. Erinnert euch daran, wie es euch am Anfang mit dem Ministrieren erging, dann habt ihr eine Idee, was ihr mit den „Kleinen“ üben müsst.

Auch vor Hochfesten sollten Proben mit allen Minis und dem Zelebranten stattfinden. Wenn möglich sollte der Ablauf vorher von den Oberminis mit dem Zelebranten des Gottesdienstes durchgesprochen worden sein. Bei grundlegenden Änderungen im liturgischen Dienst der Minis sollten ebenfalls Proben angesetzt werden. Es ist ratsam, eher mehrere Proben mit wenigen Minis zu veranstalten, als mit allen Minis eine Probe zu machen. Für MinistrantInnen ist es wichtig, dass der Ablauf von Gottesdiensten bei allen Zelebranten einheitlich ist. Wenn ein neuer Zelebrant zu einem Gottesdienst kommt, dann sprecht ihn darauf an, ob er besondere Vorstellungen von eurem Dienst hat. Bittet ihn ruhig, dass er euch bei Bedarf in der Liturgie Zeichen gibt.

Es ist schön, wenn auch bei Taufen, Trauungen und Beerdigungen Minis mit dabei sind. Für neue MinistrantInnen (und gelegentlich auch die, die bereits länger dabei sind) ist es wichtig, dass ihr auch in diese Gottesdienstformen eine Einführung gebt und den Ablauf probt. Direkt vor der einzelnen Feier ist es nämlich eher nicht üblich und oft nicht möglich, eine richtige Probe abzuhalten.

S - Satzung

Warum eine Satzung für die Ministrantenarbeit? Sich eine Satzung zu geben, ist nicht immer einfach – es gibt viele Diskussionen um scheinbar Unwichtiges. Dennoch lohnt es sich! Eine Satzung gibt Orientierung für das tägliche Arbeiten, schützt die Rechte aller Minis, fördert demokratische Mitbestimmung, definiert die Pflichten der Verantwortlichen und unterbindet zukünftige Diskussionen und Konflikte um Ungeklärtes. Sich eine Satzung zu geben bedeutet auch, sich darüber klar zu werden, wie man eigentlich miteinander arbeiten will.

Die Diözesanversammlung hat in den vergangenen Jahren in verschiedenen Arbeitskreisen und Gremien hilfreiche Mustersatzungen entwickelt, die bei der Erstellung der eigenen Satzung für die Gemeinde oder auch im Dekanat hilfreich sind. 

Gerne unterstützt der AK Satzungen auch bei der Erstellung einer eigenen Satzung. Meldet euch bei uns, wir stellen den Kontakt her!

U - Urkunden

Um Minis Danke zu sagen, empfehlen wir bei Jubiläen oder bei ihrem Abschied eine Urkunde zu überreichen. Diese kann auf unserer Homepage heruntergeladen werden. Sollte es dabei Schwierigkeiten geben, wendet euch gern an uns - wir drucken die Urkunden in solchen Fällen auch nach wie vor aus und versenden sie mit der Post. 

V - Versicherungen

Minis sind als Ehrenamtliche, die einen liturgischen Dienst in der Kirchengemeinde versehen, über die Sammelversicherungen der Diözese abgesichert. Dies gilt während der Gottesdienste genau so wie während Gruppenstunden oder Freizeiten. Genaueres erfahrt ihr auf dem Informationsblatt.

W - Wort-Gottes-Feier

Wie die anderen liturgischen Dienste gehören auch die Minis zu einer Wort-Gottes-Feier. Sie tragen zur Feierlichkeit bei, es sollte also keine Wort-Gottes-Feier ohne Minis geben! Die Aufgaben der MinistrantInnen sollten zusammen im Liturgieausschuss abgeklärt werden und bei allen Wort-Gottes-Feiern die gleichen sein. Solche Aufgaben können sein:

  • Beteiligung am Einzug zu Beginn und am Auszug zum Abschluss des Gottesdienstes
  • Buchdienst an den Sedilien (also an euren Sitzplätzen)
  • Tragen der Leuchter während Evangelienprozession und Verkündigung
  • Fürbittbuch der Gemeinde vom Eingang nach vorne holen
  • Tragen der Leuchter bei der Übertragung des Eucharistischen Brotes vom Tabernakel zum Altar
  • Altar bereiten durch Bringen und Ausbreiten des Korporales
  • Friedensgruß an die Gemeinde weitergeben
  • Kollekte einsammeln

Hinzukommen kann ein besonderer Dienst an bestimmten Festen im Kirchenjahr, wie beispielsweise: Segnungen (Buchdienst, Weihwasser, Weihrauch), Mitwirkung an besonderen Zeichenhandlungen (Lichtfeier, Taufgedächtnis).